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Ich bin eine Zumutung für dich

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…und mittlerweile liebe ich es!

Mein ganzes Leben war ich eine Zumutung für irgendjemanden. Ich habe es versucht zu vermeiden, aber es blieb dabei. Es gibt und gab immer jemanden, der sich an mir stört. Mittlerweile hat es sogar die Ausmaße angenommen, dass es Menschen gibt, die sich quälen, wenn sie sich mit mir in einem Raum befinden.

Ich habe 39 Jahre und alle Erfahrungen gebraucht, die ich bisher machen durfte, um zu erkennen: Es ist eine meiner Qualitäten!

Das mag merkwürdig klingen und das ist es auch: merk-würdig.
Merke es dir; es lohnt sich. Bitte versuch nicht mehr, die Zumutung, die du für die Welt bist, zu verstecken. Zu viel Potential versteckt sich dahinter!

Wenn du immer noch denkst, ich bin ver-rückt geworden, dann lies meine Erklärung:

Ich war im Gespräch mit einer Schülerin, die ich schon einige Jahre begleite, als mir auffiel, dass es manchmal diese Zu-Mut-ung braucht, um weiter zu kommen. Um uns zu ent-wickeln. Es braucht das Aus-halten der Zumutung des anderen, da man darüber die Chance bekommt, sich weiterzu-ent-wickeln. Ohne das Gegenüber, der eine Zumutung bereitstellt, wäre die Chance nicht da gewesen.
Zumutung hat etwas mit Mut zu tun. Wenn ich mir erlaube, eine Zumutung zu sein, dann brauche ich dazu Mut. Das Gegenteil von Mut ist Angst.

 

Jahrzehntelang habe ich selbst die Zumutung, die ich für die Welt bin, abgelehnt.
Ich habe Strategien entwickelt, um zu überleben. Habe mich aus Angst zurückgehalten; das was ich wollte, zurückgesteckt. Im Prinzip war ich unsichtbar und erlebe das jetzt teilweise immer noch.

Ich mache es nicht mehr.
Lass mich deine Zumutung sein, und kümmere dich um dich und darum, was es in dir auslöst. Ja, du hast richtig gehört: Kümmere dich um dich! Kümmere dich darum, welche Gefühle du hast, wenn ich etwas in dir auslöse. Oder jemand anderes. Aber immer bist du für deine Gefühle selbst verantwortlich!

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